KEG Bayern
Aktuelle Informationen und Pressemitteilungen


 

Übertritt nach der Grundschule:
Elternwille oder Grundschu

abl Pressemitteilung Nr.1 vom 30.01.2012 Neue abl-Präsidentin Ursula Lay:

Zu der neuerlich von den Gesamtschulideologen entfachten Diskussion äußert sich die turnusgemäß seit Jahresbeginn amtierende neue abl-Präsidentin Ursula Lay: „Die Diskussionen über das Übertrittsverfahren nach der vierten Jahrgangsstufe in Bayern nehmen kein Ende. Die Gesamtschulbefürworter sehen in der Freigabe des Elternwillens ein gutes Instrument, das differenzierte Schulwesen auszuhebeln zumal ideologisch gefärbte Standpunkte und gesellschaftspolitische Vorstellungen die Beurteilung entscheidend mit beeinflussen.“

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Ursula Lay neue abl-Präsidentin

Ursula Lay löst brlv-Vorsitzenden Anton Huber im Präsidentenamt ab

Zum Jahreswechsel fand der turnusmäßige Wechsel im Präsidium der Arbeitsgemein-schaft bayerischer Lehrerverbände (abl) statt. Der abl gehören der Bayerische Philo-logenverband (bpv), der Bayerische Realschullehrerverband (BRLV), die Katholische Erziehergemeinschaft in Bayern (KEG) und der Verband der Lehrer an beruflichen Schu-len in Bayern (VLB) an. Die in der abl zusammengeschlossenen Verbände vertreten die Interessen von rund 60 000 Lehrkräften.

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Fortbildungsprogramm 2012 neu aufgelegt

Aufgrund der großen Nachfrage wurde die Broschüre des Fortbildungsprogramms 2012 nochmals neu aufgelegt und weitere 1000 Exemplare gedruckt. Sie sind ab sofort in der Landesgeschäftsstelle erhältlich.
Wir danken den KursbegleiterInnen und ReferentInnen, die gemeinsam zum großen Erfolg des Fortbildungsprogramms der KEG beitragen und wünschen den TeilnehmerInnen weiterhin interessante Veranstaltungen.

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Urheberrecht muss bei Kopien für den Unterricht beachtet werden

Aus gegebenem Anlass weist das Staatsministerium auf die Beachtung des Urheber-rechts beim Erstellen von Kopien für den Unterricht hin.

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Betreuungsgeld setzt falsches Signal

Pressemitteilung der KEG in Bayern

Deutschland soll familienfreundlicher werden. Dafür ist die Bundesregierung bereit, große Investitionen zu tätigen. Vor allem mit dem Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz zum 01.08.2013 ab dem ersten Lebensjahr setzt sie die richtigen Zeichen. „Die KEG begrüßt diesen Weg außerordentlich, auch wenn die Umsetzung eine große Herausforderung für alle Beteiligten darstellt“, lobt Ursula Lay, die Vorsitzende der KEG in Bayern. Die Eltern schätzen die professionelle Arbeit der Kindertagesstätten als Ergänzung zur Familie. Auch die Familiensituation kann durch ein ausreichendes Angebot an Betreuungsplätzen deutlich entspannt werden. „Es wäre jedoch ein völlig falsches politisches Zeichen, den Rechtsanspruch ab 2013 nach hinten zu verschieben. Die Familien brauchen dieses Angebot – und zwar so bald wie möglich“, unterstreicht Lay.

Mit dem Ausbau rückt die Bundesregierung die professionelle Arbeit der Krippen in den Fokus der Familienpolitik. Die Fachkräfte vor Ort leisten eine qualitativ hochwertige Arbeit und sind für Eltern wichtige Ansprechpartner. Mit der Einführung des Betreuungsgeldes widerspricht die Bundesregierung dem eingeschlagenen familienpolitischen Weg. „Dies ist ein völlig falsches Signal an die Eltern und wird dem Bildungsauftrag der Krippen in keiner Weise gerecht!“, so Margit Knapp, stellvertretende Vorsitzende der KEG in Bayern.

„Kindertagesstätten sind Bildungseinrichtungen und müssen auch als solche gefördert werden“, fordert Knapp weiter. Die Beitragsfreiheit von Kindertagesstätten wäre die sinnvolle Investition in eine zukunftsfähige Familien- und Bildungspolitik. Das Geld käme somit allen Kindern zugute. „Wir befürworten die Beitragsfreiheit des ersten Kita-Jahres, denn das Wunsch- und Wahlrecht der Eltern bleibt damit unangetastet und es stellt einen hohen Anreiz dar, alle Kinder so früh als möglich und nötig in die Bildungseinrichtung Kita zu bringen“, erklärt die stellvertretende Landesvorsitzende Margit Knapp.

„Investitionen in eine familienfreundlichere Gesellschaft sind in jedem Fall zu begrüßen“, betont Lay. „Allerdings muss im Vorfeld sorgfältig abgewogen werden, wie das Geld sinnvoll verteilt wird, sodass die Kinder mit ihren Familien den größtmöglichen Nutzen daraus ziehen können“.

V.i.S.d.P. Marlene Niederschweiberer
München, den 09.11.2011

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